Ihr Job ? “Nur” Hausfrau ….

 


Sie ist ein fleißig Mädel,

sie putzt und wischt und macht,

der Schweiß läuft ihr in Strömen…

aber es wär doch gelacht,

wenn sie nicht alles schaffte,

so, dass es blinkt und strahlt

und ihre Wohnung später dann

aussieht, wie gemalt!

Dann gönnt sie sich ‘ne Dusche,
ist wieder fast fit und frisch

und dann muss sie sich eilen,

Essen muss auf den Tisch.

Danach hängt sie ein wenig durch,

doch weiter geht’s im Trott

und nach einer Stunde wischiwasch

ist die Küche wieder flott!

“Mutti! Tim hat mich gehau’n!”

heult da ihr kleiner Jan…

und Mutti zeigt mit viel Geduld,

wie gut sie trösten kann.

Doch Tim sieht das und mault herum,

denn ihn freut das mit nichten…

und Mutti zeigt mit ganz viel Lieb,

sie kann auch sehr gut schlichten.

Und kaum ist wieder Ruh im Haus,

da kommt Jan an zu heulen…

er fiel beim Toben auf den Kopf

und hat nun ein-zwei Beulen.

“Ach, komm mein Kleiner! Puste-Pust!

Bald bist wieder gesund!

Und auf die Beule kommt ein Pflaster!

Ein großes! Und schön bunt!”

Die Augen von noch von Tränen nass,

strahlt Jan die Mama an…

So’n großes Pflaster ist was Tolles,

das man stolz zeigen kann…

Nun könnte sie ‘ne Pause brauchen!

Da klingelts an der Tür…

“Halli Hallo, wie geht’s denn so?

Wir wollen kurz zu Dir!”

Wie sie sich freut… “Lieber” Besuch!

Mit Pause ist jetzt nix!

Schnell, schnell! Auf! Neu den Tisch gedeckt!

Was soll’s? Das geht ganz fix!

Ihr Besuch, der fühlt sich sichtlich wohl,

sie hat ein gastlich Haus!

Und als der nach drei Stunden geht,

sieht die Küche gräuslig aus…

Na Ja! So ist es nun einmal!

Fängt noch mal neu sie an…

damit sie ohne Wutanfall,

die Küche anseh’n kann…

nun blinkt sie wieder…. ist sie kaputt!

Ne’ Pause wär gescheit!!!

Da kommen die Kinder angerannt:

“Mama!!! Ist Abendbrotzeit?

Oooch… nur Brot?

Kannst Du nicht Rührei machen?”

“Klar ihr Süßen! Das schaff ich noch!

Wär ja wohl zum lachen!”

Die Kinder sind bald satt und froh

und strahl’n sie lächelnd an

und ihr wird klar, wie wunderbar

das Muttersein sein kann.

Trotzdem tun ihr die Füße weh,

die Augen fall’n gleich zu…

schleppt sich zum Sessel und fragt sich:

“Hab ich jetzt endlich Ruh?”

Da fällt es siedendheiß ihr ein:

Der Korb mit Bügelsachen!!!

Die Wäsche wird dringend gebraucht!

Das muss sie noch “kurz” machen…

Um zwölf ist sie mehr tot als lebend

und schleicht sich schlapp ins Bett…

ihr Mann hat den “bestimmten” Blick:

“Na? Es wäre doch nett…”

So ist’s wenn Frau “nur” Hausfrau ist,

dann tut sie keinem Leid…

Und jeder sagt: Was macht die bloß

mit all der freien Zeit…

 

 

 

Mit einem lieben Gruß und ehrzlichen Dank an die Verfasserin “Sonne”

Das Gedicht soll zum Nachdenken anregen, und für alle die Frauen sein die sich täglich im Hause abmühen um es ihren Lieben gut gehen zu lassen :)

Published in: on Oktober 24, 2008 at 10:10 vormittags  Kommentare (13)  
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13 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Welches Gedicht ?

  2. :shock:

    Ja wo ist es denn hin ?

    Das ham wir gleich :D

    LG Tiffy

  3. Klasse Klasse klasse !

    Würd ich unheimlich gerne auch bei mir posten. Ob ‘Sonne’ es mir gestatten würde ? Ich würde sie (oder dich) selbstverständlich auch verlinken (auch gerne Beide ;) )

  4. Hallo Greatmum, ich habe “Sonne” angeschrieben, sie hat keinen eigenen Blog soweit ich das weis, ich habs aus einem Forum wo sie es postete, und sie als Verfasser um Erlaubnis gefragt :)

    Ich meld mich bei dir sobald ich antwort habe, du bist ja schon hier verlinkt :)

    LG Tiffy

  5. Du bist sehr lieb, hab lieben Dank ! *freu*

  6. Bitte gerne geschehen :)

  7. Jetzt ist es da… :mrgreen:

  8. Der Job Hausfrau ist ein Vollzeitjob, und alles andere als Easy!
    Mittlerweile ist es auch ein Luxusjob geworden, welche Familie kann sich denn heute noch nur einen Verdiener leisten?
    Die Leistungen der Hausfrau sind schon enorm, und sollten wenigstens so oft es geht mit einem dicken “Dankeschön” honoriert werden, nicht immer nur an diesem kommerziellen Blumentag!

  9. Ja die Hausfrau hält die Familie am … oki ihr wisst wie ich’s meine gell?

    Es ist nicht immer einfach alles unter einen Hut zu bekommen, es gehört eine gute Portion organisationstalent dazu, so eine Art managerausbildung , leider werden die Jahre nicht als Rente ausgezahlt, denn so manche Mutter /Frau sorgt doch dafür, dass die Verdiener pünktlich und angezogen, mit einem Butterbrot versehen zur Arbeit erscheinen ?
    Das kleine familienunternehmen läuft eben ohne eine Hausfrau nicht richtig rund. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, aber die sind in der Minderheit .

  10. Es scheint verpönt, ‘Nur-Hausfrau/Mutter’ zu sein. Nur bin ich der Ansicht, dass diese Frauen sehr wichtig sind. Aber wie ghostwriter2008 schon schrieb: Wer kann sich das heutzutage noch leisten? :(

  11. Leider nur die Wenigsten, das hat unsere Politik verschuldet. Wenn man den Müttern genauso Gehalt zugestehen würde wie anderen Jobs, bliebe vielleicht doch die ein oder andere Frau mehr zu Hause und erzöge ihre Kinder.
    So wird die Erziehung von anderen übernommen, die nicht immer gerade gut ist.

  12. ….und glaubt sie, dass nun endlich ist mal Ruh,
    kommt der Alte und haut die Haustür zu.

    Die Kinder vom Lärm geweckt,
    werden natürlich von wem?
    klar, der Mutti wieder zugedeckt.

    Dem Mann derweil um 10 Uhr Abends die Lust am eignen Kochen packt,
    um sich des Frusts und Last des Tages zu befrein.

    Die Mutti aber, das ist mal Fakt,
    macht um 11 nochmals die Küche fein……

  13. Lach Thorsten, du kennst dich gut aus :)


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